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Bertolt Brecht, Kurt Weill

„Die Dreigroschenoper“

Mit der »Dreigroschenoper« gelang dem Theatermacher Bertolt Brecht 1928 der Durchbruch: Die Lieder Kurt Weills wurden in ganz Berlin in den Straßen gesungen und die Leute veranstalteten feuchtfröhliche »Räuber-und-Prostituierten-Partys«. Am Freitag, den 12.07.19 können Sie im Stadthallengarten Görlitz erleben das das Stück heute noch so aktuell wie in den Zwanzigern ist.

Polly Peachum bandelt mit dem berüchtigten Räuber ­Macheath, besser bekannt als Mackie Messer, an. Das wäre an sich kein Problem, wäre sie nicht ausgerechnet die Tochter des »Bettlerkönigs« von London, Jonathan ­Jeremiah Peachum. Und da diesem der neue Schwiegersohn überhaupt nicht zusagt, verwundert es nicht, dass er ihm recht bald nach der Hochzeit die Polizei auf den Hals hetzt. Aber Macheath ist auf alle Eventualitäten vorbereitet: Der Polizeichef Tiger Brown ist ein alter Freund und die Huren der Stadt gewähren ihm jederzeit Unterschlupf. Doch hat er dummerweise auch noch etwas mit Lucy laufen, der Tochter Browns. Kann er den Kopf noch einmal aus der Schlinge ziehen?

Mit der »Dreigroschenoper« gelang dem Theatermacher Bertolt Brecht 1928 der Durchbruch: Die Lieder Kurt Weills wurden in ganz Berlin in den Straßen gesungen und die Leute veranstalteten feuchtfröhliche »Räuber-und-Prostituierten-Partys«. Doch der eigentliche Kern des Stücks, das auf der »Beggarʼs Opera« von John Gay und Johann Christoph Pepusch beruht, ist heute noch so aktuell wie in den Zwanzigern: der unüberbrückbare Unterschied zwischen Arm und Reich und der Konkurrenz- und Existenzkampf, um sein eigenes Glück zu machen.

Termine im Stadthallengarten Görlitz:

Freitag, 12.07.2019 20:00 Uhr

Samstag, 13.07.2019 20:00 Uhr

Sonntag, 14.07.2019 20:00 Uhr

Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH
Demianiplatz 2
02826 Görlitz
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Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH (27.11.2018)