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Ankommen in der Oberlausitz

Intakte Görlitzer Innenstadt und roter Panda im Tierpark

Immer wieder nach Görlitz!

Mit Mitte dreißig von Berlin nach Görlitz zu ziehen

klingt für viele ersteinmal nach Strafversetzung. Tatsächlich hatte ich ein mulmiges Gefühl mit meiner Frau, die im Waggonbauwerk Bombardier eine neue Stelle begann und unserer einjährigen Tochter in der östlichsten Stelle der Republik neu anzufangen. Nach gut sechs Monaten kann ich sagen, wenn ich wieder in eine Kleinstadt ziehe, dann bitte immer wieder nach Görlitz! Eine vollständig intakte Innenstadt, täglicher Wochenmarkt mit schrebergartenfrischem Angebot, bezahlbare Gründerzeitwohnungen, mehr Spielplätzen als Bordsteinen, saisonal bepflanzte Stadtplätze, Altstadthäuser mit Zeitschichten, die man nur aus Fachbüchern kennt, ein Stadtpark mit endlosen Rodelstrecken, Radwegen an Flüssen und Seen und einem Tierpark mit rotem Panda und Tibetdorf, auf das ganz Asien neidisch ist. Unsere Gäste am Wochenende sind immer komplett perplex, dass es soetwas in dieser Form gibt und melden sofort Zweitbesuche an.

ein Text von Berend, eingestellt von Ramona Faltin (02.03.2013)

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