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Passivhausplanung 3D

PHPP 8 - Das neue Passivhaus Projektierungs-Paket

Das Passivhaus Projektierungs-Paket (PHPP) ist ein übersichtliches Projektierungswerkzeug für Architekten und Fachplaner. Mehrere tausend Nutzer haben positive Erfahrungen mit der Zuverlässigkeit der Berechnungsergebnisse bei gleichzeitig einfacher Handhabbarkeit des Planungstools.

Quelle: Passivhaus Institut

Das Passivhauskonzept stellt in weiten Teilen Europas eine anerkannte Grundlage für die Erstellung von zukunftsfähigen Gebäudeprojekten dar. Angepasst an die jeweilige klimatische Situation kann eine wirtschaftliche und nachhaltige Minimierung von Nutzenergie- oder Primärenergieverbrauch nur mit dem Einsatz von Passivhaus-Technologien erreicht werden. Auch die europaweit langfristig angestrebte Energieversorgung mit erneuerbaren Energien scheint ohne drastische Verbrauchsreduktion und deshalb erforderlicher Effizienzsteigerung kaum realisierbar. Immer mehr zertifizierte Wohngebäude oder Nichtwohngebäude im Passivhausstandard aber auch EnerPHit-Sanierungen von Wohnbauten und Nichtwohngebäuden belegen dies.

Die Verknüpfung von Passivhaustechnologien mit erneuerbaren Energiequellen stellt ein Entwicklungsfeld für Planer und Bauherren dar, dem in Zukunft immer mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden muss. Die hohe Energieeffizienz des Passivhauses als Grundlage bleibt unbestritten, die Ergänzung mit solaren Energiebeiträgen für Warmwasser, Heizung und Strombedarf oder der Einsatz von Geothermie-Technologien stellt aber eine immer sinnvollere Möglichkeit dar, den Primärenergiebedarf von Gebäuden weiter zu reduzieren.

Neue Studien haben darüber hinaus nachgewiesen, dass auch international unter den verschiedensten klimatischen Bedingungen wirtschaftlich tragfähige Passivhauskonzepte umsetzbar sind. Das hohe Interesse an der Einführung von Passivhauskonzepten über Europa hinaus erkennen wir an den vielen Pilotprojekten, zu denen aus aller Welt Anfragen nach Passivhaus- oder EnerPHit-Zertifizierungen eingehen. Obwohl in vielen Ländern entsprechende Komponenten national noch nicht verfügbar sind oder spezielle Produkte für spezifische Anforderungen von extremen Klimata sich erst im Entwicklungsstadium befinden, erscheint sowohl der Energieeinsparungsgedanke als auch die Steigerung des Wohnkomforts und der Luftqualität Anreiz zu sein, Neubau- und Sanierungsprojekte nach klimatisch angepassten Passivhauskonzepten durchzuführen.

Das PHPP umfasst:

  • Die Berechnung von Energiebilanzen für Heiz- und Kühlbedarf eines Gebäudes
  • Die Projektierung der Komfortlüftung
  • Die Auslegung der Heizlast oder der Kühlgeräte
  • Ertragsabschätzungen für erneuerbare Energiequellen und viele weitere nützliche Werkzeuge für die zuverlässige Projektierung von Passivhäusern
  • Den Nachweis für die Förderung von Passivhäusern für mehrere Landesförderprogramme sowie für die KfW
  • Den vereinfachten Nachweis nach der Energieeinsparverordnung (EnEV)

NEU ist:

  • Möglichkeit einer umfassenden Nachhaltigkeitsbewertung von Gebäuden durch neue Tabellenblätter zur Berechnung von Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen, Erdsonden und -kollektoren sowie solaren Deckungsbeiträgen
  • Neues Komponentenblatt mit PHI-zertifizierten Passivhaus-Komponenten und den für die Eingabe im PHPP relevanten Daten der Produkte
  • Zusätzliches KfW-Tool für den Nachweis als KfW-Effizienzhaus 40 bzw. 55
  • sowie für die Sanierung von Nichtwohngebäuden
  • Validierte Berechnungsalgorithmen für den Kühl- und Entfeuchtungsbedarf in heißen und tropischen Klimaregionen
  • Weitere Klimadatensätze für eine Vielzahl von Standorten weltweit
  • Überarbeitete Auswahlmenüs und verbesserte Kompatibilität mit MAC und OpenOffice
  • Verbesserte Schnittstellenfunktion durch neues Import-Export-Makro

Alle Informationen für das PHPP 8 finden Sie hier.

Passivhaus Institut
Rheinstraße 44 | 46
D-64283 Darmstadt,
Tel: +49 (0)6151 | 82699-0
Fax: +49 (0)6151 | 82699-34,
E-Mail: mail@passiv.de, www.passiv.de

Passivhaus Institut (18.01.2014)